Schwere Hypothek für Halbfinal-Rückspiel der A-SeaBulls


Einen mehr als gebrauchten Tag erwischten die SeaBulls der mJA am vergangenen Sonntag beim Hinspiel um den Einzug in das Finale der Landesmeisterschaft in Stavenhagen. Mit einer 31:24 Niedelage kehrten die Jungs um das Trainergespann Möller/Reu aus der Reuterstadt zurück und müssen im Rückspiel nun auf ein kleines Wunder hoffen.

Insbesondere in der ersten Halbzeit bekamen die Jungs keinen Fuß auf den Boden und ließen sich vom gut eingestellten Gegner förmlich überrennen. So hatte die Gästeführung nur bis zum 2:3 Bestand, denn fortan drückte die Heimmannschaft der Partie ihren Stempel auf. Insbesondere das schnelle Umkehrspiel und die schnelle Mitte waren die Erfolgsrezepte. Diese sogenannten „einfachen Tore“ fehlten den SeaBulls, denn jede ihrer Chancen mussten sie im Positionsangriff hart erkämpfen. Die logische Konsequenz einer maximal durchschnittlichen Leistung war ein immer größer werdender Rückstand in Halbzeit eins und spätestens beim 16:9 Halbzeitstand für den Gastgeber schien das Ziel, eine guten Ausgangsposition für das Rückspiel zu erreichen, in weite Ferne gerückt.

Trotz hängender Köpfe konnte das Trainergespann in der Halbzeitpause nochmal Motivation und Spannung erzeugen. So entwickelte sich in der zweiten Spielhälfte tatsächlich ein Spiel auf Augenhöhe und die SeaBulls waren drauf und dran, Ergebniskosmetik zu betreiben. Doch immer genau dann, wenn das den Anschein hatte (18:13, 22:17, 29:24), versagten die Nerven. Trotz Steigerung in allen Mannschaftsteilen stand am Ende der Partie eine etwas zu hohe 31:24 Hinspielniederlage auf der Anzeigetafel.

Am 14.03.2020 um 14.00 Uhr wollen und müssen die SeaBull der mJA nun ein Feuerwerk in der „Klüschenberghölle“ abbrennen, um vielleicht doch noch den Einzug in das Finale zu schaffen. Ohne Zweifel sind diese sieben Tore eine schwere Hypothek, aber nicht unmöglich. Denn schon im Hinspiel der Vorrunde konnte man den Gegner mit 33:25 in heimischer Halle besiegen. Mannschaft und Trainer hoffen auf große Unterstützung.

Plauer SV: Neumann (Tor), Grabow (Tor), Böttger (1), M. Geiser (4), F. Geiser (3), Palasti (7), Iwkin (1), Rode (1), Schlinke, Plischkaner, Jantke (4), Bache (3), Haase