PSV-Männer unterliegen im Duell auf Augenhöhe


Am vergangenen Sonntag ging es für die Männermannschaft des PSV zum ersten Auswärtsspiel der Platzierungsrunde. Nachdem in der Vorwoche ein deutlicher Heimsieg eingefahren werden konnte, sollte der Schwung mit nach Rostock genommen werden, um gegen die HSG Uni Rostock zu bestehen. Bis auf den aus privaten Gründen fehlenden Lenk konnte die Mannschaft aus den Vollen schöpfen. 

Die Partie begann mit einem hohen Tempo, welches durch den Gastgeber vorgegeben wurde. Der individuell starke Aufbauspieler konnte immer wieder Lücken im Abwehrzentrum des PSV hervorbringen, sodass die Nebenspieler ohne Bedrängnis zum Abschluss kamen. Die vorgezogene 5:1-Abwehr stellte sich als falsche Option heraus, sodass auf eine defensivere 6:0 umgestellt wurde. Dadurch gelang es dem PSV das Angriffsspiel der HSG besser unter Kontrolle zu bekommen, sodass vermehrt aus dem Rückraum abgeschlossen werden musste. Der frühe Rückstand (5:2, 8:5) konnte im Laufe der ersten Halbzeit aufgeholt werden, besonders durch die bestechenden Rückraumwürfen von Futterlieb, der mit insgesamt sieben Feldtoren bester Plauer Schütze war. Spätestens beim 9:9 war die Partie wieder gänzlich ausgeglichen. Der Aufwärtstrend wurde bis zur Halbzeit beibehalten. Nachdem die Mannschaft bisher dem Rückstand hinterherlaufen musste, drehte sich das Blatt nun und kurz vor Ende (12:14) war das Momentum auf Plauer Seite. Doch die Auszeit der Ostseestädter fruchtete, sodass der PSV nur hauchdünn mit 14:15 in die Kabine ging. Seitens des Trainers gab es Lob für die Leistungssteigerung und für die Abwehr, jedoch sollten Spielzüge deutlicher angesagt werden.

Das Bild zweier gleichstarker Mannschaften zeichnete sich auch in den zweiten 30 Minuten ab. Der PSV konnte die knappe Führung zunächst behaupten. Variabel wie an letzten Spieltagen, konnten sich fast alle Spieler in die Torschützenliste eintragen. Jedoch zeigten die Außen und der Kreis zu wenig Torgefahr. In der Abwehr muss aber Maxi Waack hervorgehoben werden, der eisern um jeden Ball kämpfte. So recht schafften es die Gäste aber nicht sich vom Gegner abzusetzen. Ein Grund dafür war auch der Halbrechte der Rostocker, der aus dem Rückraum das ein oder andere Mal erfolgreich war, sowie vom 7-Meter-Punkt einnetzte. Die zwischenzeitlichen Spielstände von 22:22 (44. Minute) und 26:26 (55. Minute), bei wechselnden Führungen ließen keinen Sieger vermuten sodass sich in der Schlussphase des Spiels dieser entscheiden musste. Immer wieder die Chance das Spiel endgültig zu entscheiden scheiterten die Plauer nun im Angriff an technischen Fehlern und beim Torabschluss. Auf der anderen Seite konnten ein letzter Strafwurf und Rückraumtreffer die Rostocker in Führung bringen. Auch wenn der PSV nochmal die Chance auf den Ausgleich hatte und ein vermeintlicher 7-Meter nicht gepfiffen wurde, gaben die Spieler das Spiel selbst eigenhändig aus der Hand. Unter dem Aspekt des Spielverlaufs eine unnötige Niederlage, auch wenn sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegneten.

Nach einer spielfreien Woche geht es am 23.03. zum Rückspiel nach Loitz. Auch wenn in heimischer Halle klar gewonnen wurde, ist die Mannschaft gewarnt und will sich besser zeigen.

Für den PSV spielten: Pidinkowski, Grabow (Tor), Günther 3, Starke, Madaus 2+3, Waack M. 3, Humboldt 4, Kinzilo 1, Futterlieb 7, Reu 1, Marschke 3, Waack J.

Strafwürfe: HSG Uni Rostock 4/6, Plauer SV 3/3

Zeitstrafen: HSG Uni Rostock 1, Plauer SV 2

Zuschauer: 20