SeaBulls der C1 mit 26:20 Auswärtsniederlage beim Tabellendritten


Am vergangenen Sonnabend ging es für die SeaBulls der C1 zum vorletzten Spiel der Hinrunde zum Tabellendritten Bad Doberaner SV. Die Mannschaft war den Seestädtern keineswegs unbekannt, denn zumeist kreuzten sich die Wege beider Teams zuletzt bei Turnieren.

Gegen den Favoriten konnten die Seestädter zunächst auf Augenhöhe spielen und Maximilian im Plauer Tor quasi im Blindflug, die tief stehende Sonne nahm die Sicht, einige Bälle entschärfen. So führten die Gäste nach knapp zehn Minuten mit 3:4. Doch mit zunehmender Spielzeit übernahm der Gastgeber die Regie, agierte besonders im Angriff druckvoller und konnte seine körperlichen Vorteile immer mehr als Trumpf ausspielen. Die SeaBulls spielten dem keineswegs überragenden Gegner dabei in die Karten. Einerseits spielten sie vier eklatante Fehlpässe und luden den Gastgeber zu vier Blitz sauberen Kontertoren ein, andererseits fabrizierten sie in Spielhälfte eins ein halbes Dutzend an technischen Fehlern im Angriff, so dass sie erst gar nicht zum Abschluss kamen. Ein letztes Manko war die sonst so effiziente Chancenverwertung der Außenspieler, die zumindest in Spielhälfte eins einen raben schwarzen Tag erwischten. Mit einem 14:9 Halbzeitrückstand ging es so in die Pause.

Die zweite Spielhälfte war für sich gerechnet einmal mehr erfolgreicher. Denn wie zuletzt gegen die Mecklenburger Stiere 1 gestaltete sich diese auf Augenhöhe. Auch wenn über Linksaußen an diesem Tag kein einziges Tor erzielt wurde, verteilte sich die Angriffsszenerie auf mehre Positionen und Schultern. So strahlten Jannes über den Rückraum und Willi über den Kreis mehr Gefahr aus. Zuletzt genannter Spieler holte damit zwei Strafwürfe heraus. Über die rechte Angriffsseite erzielten Lennard und Felix viel Torgefahr und auch Hugo war mit der Idee von der Außenlinie zum Kreis abzulegen kreativer. Die breitere Spielanlage und eine höhere Torwurfeffizienz, gepaart mit Kampf und vergleichsweise wenig technischen Fehlern, brachte die Gäste zurück in die Partie. Auch wenn Jakob den 1.96 m großen Halblinken Doberaner Spieler nur bedingt stellen konnte, machte er in der Abwehr über die gesamte Spielzeit eine gute Partie. Am Ende wurden alle Spieler angemessen eingesetzt. Hervorzuheben ist dabei einmal mehr Maximilian im Tor der SeaBulls, der besonders in Spielhälfte zwei sehr gut mit der Deckung harmonierte und viele Geschosse abwehrte.

Die 26:20 Niederlage stimmt dabei versöhnlich, ist aber Verpflichtung zugleich. Denn spätestens jetzt sind die SeaBulls in der Liga angekommen, um in der Rückrunde noch einige Punkte einzusammeln. Die nächsten beiden Spiele sind Auswärtsspiele beim Tabellenführer Fortuna Neubrandenburg (16.11.) und beim Tabellenschlusslicht Stralsunder HV (24.11.19).

Plauer SV: Giede (Tor), Schulz, Schwabe (1), J. Hofmann (7), Markhoff, Langmann (6), Palasti, Hartleb (1), L. Hofmann (5), Gentzsch, Kruse